Wer Mauern baut, hat etwas zu verbergen

Veröffentlicht am 15.01.2012 in Umwelt

Valerian Thielicke, Herbert Lohmeyer, Anja König, Harald Unfried, Ruth Müller, Frank Domakowski

Der "Mauerbau von Niederaichbach" trägt nicht zur Beruhigung der Bürger bei.

SPD aus Stadt und Landkreis Landshut planen für die Umweltmesse und kommentieren die aktuelle Entwicklung in Niederaichbach

„Wer Mauern baut, hat etwas zu verbergen“, stellten die SPD-Mitglieder des Unterbezirks Landshut fest. Bei der Vorbereitungssitzung für die Landshuter Umweltmesse kam diese Meldung fast passgenau. Bei der Umweltmesse 2010 hatten die Genossen dort Unterschriften für die Massenpetition zur Beibehaltung des rot-grünen Atomkonses gesammelt, erinnert der stellvertretende UB-Vorsitzende Herbert Lohmeyer.
Doch selbst über 30.000 Unterschriften aus ganz Bayern konnten die Regierung nicht umstimmen. Die Laufzeiten wurden verlängert. 2011 nach der Atomkatastrophe von Fukushima waren das Moratorium und die Energiewende das beherrschende Thema der Umweltmesse. Und so wie es aussieht, wird sich auch die SPD bei der diesjährigen Umweltmesse wieder mit dem Thema „Atomausstieg und Energiewende“ beschäftigen müssen, meint Pressesprecher Frank Domakowski.
Der „Mauerbau von Niederaichbach“ ist der Einstieg, das Zwischenlager zu einem Endlager auszubauen, stellte die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller fest. Dieses offensichtliche Sicherheitsrisiko, das der Bevölkerung verschwiegen wurde, zeugt nicht von weitsichtigem Handeln, bekräftigte der Tiefenbacher Vorsitzende Valerian Thielicke. „Es ist nur ärgerlich, dass wir als Kritiker der Kernenergie in den letzten Jahren immer nur milde belächelt wurden und unsere Warnungen als Stimmungsmache und Angstschürerei bezeichnet wurden“, erinnert die Landshuter Stadtverbandsvorsitzende Anja König an das langjährige Anti-Atom-Engagement der SPD.
„Der Kniefall der schwarz-gelben Regierung vor der Atomlobby wird noch manche Überraschung – auch in finanzieller Hinsicht – für die Bürgerinnen und Bürger bereit halten“, befürchtet der Vorsitzende des Landshuter SPD-Unterbezirks Harald Unfried. Sicherheit müsse für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Landshut an oberster Stelle stehen, dazu gehöre allerdings auch eine transparente Berichterstattung über die Gründe der Baumaßnahmen und die davon erwarteten Verbesserungen.

 

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