Wahlrecht: "Das wichtigste Recht der Frau"

Veröffentlicht am 05.12.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Dr. Michaela Karl referierte bei AsF über die Geschichte der Frauenbewegung - Nach 16-jährigem Vorsitz übernimmt Astrid Löffler das Amt von Gudrun Peters

Plattling. (rego) In ihren letzten Worten als amtierende Bezirksvorsitzende der AsF Niederbayern resümierte Gudrun Peters über vergangene Zeiten und gab der zukünftigen Vorstandschaft neue Anreize, um die Ziele zu erreichen, welche die AsF anstrebe. "Die Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen (AsF) ist notwendig", appellierte die ehemalige Vorsitzende an ihre Genossinnen. Sie sei die Lobby der Frauen für die Gleichstellung der Geschlechter. Insbesondere im Hinblick auf die Diskrepanz bei der Entlohnung sei die Arbeit der AsF alternativlos.

Von ihrer 16-jährigen Amtszeit blieb der ehemaligen Landtagsabgeordneten Gudrun Peters insbesondere der Frauenwahlkampf 1994 und 1998 in Erinnerung. Auch ließ Gudrun Peters die momentane Quoteneinführung der CSU nicht außer Acht. "Vor Jahren noch hat der weibliche Part der CSU über die Quotenfrau der SPD gelächelt, nun seien sie selbst welche. "Doch gehe es der CSU nicht wie der SPD um Gleichberechtigung, sondern schlicht um die Stimmen der jungen Wählerinnen", wetterte Gudrun Peters. Die Partei der Frauen sei auch weiterhin die SPD. 50 Prozent aller Mandatsträger der bayerischen Landesgruppe in Land- und Bundestag seien weiblich. "Hier zeigt sich erneut wieder, dass die Frauenquote ein Erfolg ist", ergänzte Gudrun Peters. "Vieles wurde erreicht, doch es gibt noch viel zu tun".

"Die Hauptaufgabe der AsF Niederbayern liege in den nächsten Jahren darin, mehr Frauen für die politische Arbeit vor Ort zu motivieren", gab die ausscheidende Vorsitzende ihren Mitgliedern als Ziel.

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Roos lobte die Arbeit der politisch engagierten Frauen in seinem Grußwort. "Es sei wichtig, die Frau wahrzunehmen". Roos persönlich machte bei der Arbeit mit Frauen nur die besten Erfahrungen, denn diese seien kompromissfähiger und seien seiner Ansicht nach nicht so risikofreudig wie Männer. "Ich hoffe wir werden mehr in der SPD, die die Frauen bei ihrer politischen Arbeit unterstützen", mit diesen Worten beendete MdL Bernhard Roos sein Grußwort und gab der AsF Niederbayern neuen Mut.

 

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