Frauen bei Rente mit 67 benachteiligt

Veröffentlicht am 22.07.2009 in Soziales & Familie

Ute Kubatschka mit Christel Riedel

Die Rechtsreferentin des Deutschen Frauenrates Christel Riedel hatte bei einem Abstecher nach Landshut Stadträtin Ute Kubatschka um einen Gesprächstermin gebeten. Frau Riedel, die Ute Kubatschka während ihrer langjährigen Tätigkeit im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen kennen und schätzen gelernt hatte, ist derzeit bemüht ein Netzwerk zur Überarbeitung der Rente mit 67 mit diversen Frauenorganisationen aufzubauen.

Schwerpunktmäßig gehe es darum, dass Frauen im Zusammenhang mit der Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Versicherungsjahre) eklatant benachteiligt werden. So habe bereits die Anhörung im Deutschen Bundestag gezeigt, dass Frauen derart lange Versicherungszeiten kaum erreichen. Während bei den Männern 21% eine so lange Versicherungszeit erreichen sind es bei Frauen inklusive Kindererziehungszeiten gerade mal 2,7%. „Mit diesen Zahlen wird die Diskriminierung von Frauen statistisch belegt“ so Frau Riedel. Da sie auch Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Juristinnenbundes sei könne sie versichern, dass auch von dieser Seite eine Überarbeitung des Rentengesetzes angestrebt werde. Stadträtin Ute Kubatschka dankte für den Besuch und das offene Gespräch. Sie werde im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Anregungen weiterleiten. Da auch die SPD eine Überarbeitung der Rente mit 67 anstrebe müsse dieser spezielle Aspekt aus Sicht der Frauen unbedingt mit berücksichtigt werden.

Die restliche Zeit nutzten die beiden Frauen zu einem Besuch der neu renovierten Räume in der Stadtresidenz mit ihren wunderbaren Renaissancemalereien, die anlässlich der Ausstellung „Ewig blühe Bayerns Land“ derzeit alle zugänglich sind. Bei einer Tasse Kaffee im Residenzhof klang das Treffen aus, ehe Frau Riedel sich auf den Weg zurück nach Berlin machte.

 

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