SPD vor Ort im Landshuter Osten

Veröffentlicht am 06.03.2014 in Lokalpolitik

B 15 neu und Präventionsmaßnahmen beim Kanal waren zentrale Themen

Zum Stadtteilgespräch Landshut-Ost der SPD in der Vereinsgaststätte des TV 64 stellten die beiden Stadtratskandidaten Hans Cikanek und Wolfgang Mürdter vor, für welche Ziele und Interessen sie sich einsetzen.

Ein großes Anliegen ist für Wolfgang Mürdter die Sanierung der Turnhalle des TV 64, die seit zehn Jahren verschoben wird. Hans Cikanek beschrieb deutlich die Verkehrprobleme im Landshuter Osten, wie lange Staus auf der Konrad-Adenauer-Straße, am Kasernen-Eck und in der Niedermayerstraße. Wenn die B 15 neu Essenbach erreiche, gäbe es einen Verkehrskollaps, sagte Cikanek. Lösungen seien aber bisher keine in Sicht.

Hans Cikanek forderte, dass mittel- und langfristig der vierspurige Ausbau der Konrad-Adenauer-Straße, eine Ostumgehung für den Landshuter Osten und der Weiterbau der B 15 neu über Essenbach hinaus realisiert wird. Kurzfristig könnten aber auch die Einrichtung von Buslinien, die direkt vom Bahnhof ohne Zwischenstopps zum Kasernengelände und zur Hochschule fahren, sowie intelligentere Ampelschaltungen Abhilfe schaffen.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Rückstaukanal an der unteren Breslauer Straße. Bei den Arbeiten sei die Breslauer Straße, die in einem guten Zustand war, kaputt gemacht worden. Jetzt sollen die Anwohner aber auch noch für die nur durch die Kanalbauarbeiten erforderliche Straßenerneuerung mit bezahlen, obwohl die Straße vor allem von auswärtigen Besuchern der Sportanlagen benutzt wird. Für Hans Cikanek und Mürdter eine schreiende Ungerechtigkeit. Eine weitere Forderung der beiden Kandidaten war die zügige Umsetzung der Präventionsmaßnahmen beim Kanal, durch die verhindert werden soll, dass dieser wieder überläuft und die Grundstücke überschwemmt. Besonders wichtig für die Mitterwöhrer: das Ausbaggern der Großen und der Kleinen Isar. Nur so könne die Gefahr der Grundwassereintritte in die Keller verringert werden. Zudem wurde die Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Erhöhung der Dämme gefordert.

Im Anschluss folgte eine Diskussion zwischen Bürgern und Stadträten, in der die Verkehrsbelastungen, die Probleme mit dem Kanal und der ungenügende Hochwasserschutz breiten Raum einnahmen.

 

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