Aufstellungskonferenz für die Kandidat*innen zur Kommunalwahl

Veröffentlicht am 10.11.2019 in Wahlen

Im Kaisersaal des Hotels Michel fand am Samstag die Listenaufstellung für die Stadtratswahl am 15. März des nächsten Jahres statt. Der Andrang war groß und schnell war der Saal von Mitgliedern und den Kandidaten der SPD Landshut gut gefüllt.

Die OB-Kandidatin der Landshuter Sozialdemokraten Patricia Steinberger, ging in ihrer einleitenden Begrüßung der Anwesenden auf das historische Datum eines 9. November ein. Am 9. November 1313 fand die Schlacht bei Gammelsdorf statt.  Sie wurde zwischen dem Wittelsbacher Herzog Ludwig IV. von Oberbayern und dem Habsburger Friedrich dem Schönen um die Vorherrschaft im Herzogtum Bayern, ausgetragen.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, auch Reichspogromnacht oder zynisch (Reichs-)Kristallnacht genannt, wurden gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden in Deutschland und Österreich durchgeführt. Dies waren Entwicklungen, die bereits 1933 mit dem Reichsermächtigungsgesetz begannen. Einzig die Sozialdemokraten stimmten damals dagegen und wer erinnert sich nicht an die mutige Aussage von Otto Wels: „ Die Freiheit und das Leben können sie uns nehmen, nicht aber die Ehre!“

Zum 30. Mal erinnern wir uns an den Mauerfall. Am 9. November 1989 öffnete sich die Grenze zwischen den damals verfeindeten deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Es waren Menschen, die den Fall der Mauer bewirkt haben, die auf die Straße gegangen und für die Freiheit eingestanden sind.

„Wir brauchen in der Politik Menschen, die mutig und furchtlos sind. Die sich für die Demokratie einsetzen, die Weitsicht haben ohne dabei die politische Realität aus den Augen zu verlieren, die Fingerspitzengefühl besitzen und den Respekt vor dem Gegenüber wahren, die ihre Kompetenzen einbringen und an einem Strang ziehen. Mit unserer Vorschlagsliste, die wir präsentieren und zur Abstimmung stellen, haben wir diese Menschen gefunden. Unsere Kandidatenliste ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wir brauchen diese Vielfalt, um die Herausforderungen meistern zu können. So wie das große schwarze Haushaltsloch, das sich scheinbar plötzlich über Nacht aufgetan hat“, so Patricia Steinberger.

Vielem muss man gerecht werden, fuhr Steinberger weiter fort, dem Bevölkerungszuwachs, der Verkehrsproblematik, dem Bau neuer Schulen, den Sanierungsstau bei den Städtischen Liegenschaften entzerren und ein ganz wichtiges Thema, die Wohnbaugesellschaft mit den unterschiedlichen Ansichten der Umsetzung bearbeiten, die Sanierung des Stadttheaters und vieles mehr.

„Eines dürfen wir nicht: Einen gegen den Anderen ausspielen. Wir müssen einen gemeinsamen Weg finden, einen Kontext finden, aber keine faulen Kompromisse“, findet die SPD Vorsitzende. Aktueller Fall, das Landshuter Stadttheater, „warum schaffte man es als Stadtrat nicht, von Anfang an gemeinsam eine Lösung zu suchen und zu finden. Zweifelhafte Termine werden in der Öffentlichkeit vorgenommen um sich selbst gut zu vermarkten.“

Es sei Wahlkampf, aber gerade deshalb sollte man das Wohl der Stadt nicht aus den Augen verlieren und entsprechend handeln.

Nach den Ausführungen von Patricia Steinberger ging man über, die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl vorzustellen. Die Stellv. SPD-Vorsitzende Anja König moderierte die geheime Wahl um die Listen der Frauen und Männer. Der Ausgang der Wahl zeigt sich in der nachfolgenden Liste:

1 Patricia Steinberger, 2 Robert Gewies, 3 Anja König, 4 Gerd Steinberger, 5 Christina Schindler, 6 Vincent Hogenkamp, 7 Martina Huber, 8 Hans Cikanek, 9 Elisabeth Heilmeier, 10 Oliver Karbus, 11 Ursula Erb, 12 Bernd Heinze, 13 Gabi Saller; 14 Gerhard Wick, 15 Lucie Pable, 16 Eduard Beck, 17 Heidi Mürdter, 18 Frank Domakowski, 19 Karola Hübner, 20 Wolfgang Mürdter, 21 Bärbel Gasteiger, 22 Ali-Naki Karasu, 23 Katharina Knau, 24 Vladimir Bourbo, 25 Laura Steinberger, 26 Axel Ossner, 27 Ann Meißner, 28 Marco Wachs, 29 Doris Reithmeier-Erhard, 30 Marco Kattner, 31 Gisela Bogner, 32 Fabian Dobmeier, 33 Michael Knau, 34 Lennart Hogenkamp, 35 Maximilian Cikanek, 36 Prof. Dr. Dominique Moisl, 37 Christian Dotzauer, 38 Florian Emberger, 39 Martin Prucker, 40 Alex Seitz, 41 Alfred Schwindsackl, 42 Walter Müller, 43 Reinhard Gierer, 44 Harald Unfried

Ersatz:

  1. Franz Pell
  2. Alex Bodo
 

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